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Allgemeine Gefahrenquellen für das Bezugsmaterial

PILLING
Bei Flach- und Mischgeweben bilden sich häufig schon nach kurzem Gebrauch kleine Fusseln oder Knöllchen auf der Oberfläche. Diese beeinträchtigen die Lebensdauer des Stoffes nicht und können problemlos mit einem speziellen Fusselentferner beseitigt werden. Das Fremdpilling wird meist durch Textilien wie z. B. Kleidung oder Decken verursacht.

LICHTECHTHEIT
Lichteinwirkung (Sonnenschein, Halogen-Beleuchtung etc.) kann den Stoff verändern. 
Bitte schützen Sie Ihr Möbel unbedingt z.B. durch Vorhänge vor direkter Sonneneinstrahlung.

ABFÄRBEN
Textilien, die nicht farbecht sind (z. B. Bluejeans, T-Shirts), können durch Feuchtigkeit oder Körperwärme auf den Polsterbezug abfärben. Es handelt sich ausschließlich um einen Mangel des Bekleidungsstoffes und ist nicht in der Qualität des Polstermöbelbezuges begründet. 
Ebenso können säurehaltige Flüssigkeiten (z. B. Fruchtsaftflecken), Kosmetika, Tabakrauch, Schweißflecken etc. Verfärbungen hervorrufen.

MECHANISCHE EINWIRKUNGEN
Gürtel, Geldbörsen und Schlüssel in Gesäßtaschen können den Bezugsstoff schädigen, ebenso die aufgesetzten Taschen oder Nähte von Jeans. Armbänder und Bänder von Armbanduhren beanspruchen den Bezug der Armlehnen. Krallen, Schnäbel und Zähne von Haustieren hinterlassen ebenfalls deutlich sichtbare Spuren auf den Bezügen.

HEIZUNG
Zuviel Wärme und zu trockene Luft schaden Leder, Stoff und auch dem Schaumstoff. Ihr Polstermöbel darf nicht direkt an Heizkörpern, Öfen, offenen Kaminen, Kachelöfen oder ähnlichem stehen! Auf ausreichenden Abstand und Bodenfreiheit (für Zugluft) ist zu achten, damit kein Hitzestau entsteht. Chemische und thermische Einwirkungen durch Dampfreiniger, Heiz- und Wärmekissen sind auf Dauer schädlich.

STATISCHES AUFLADEN VON BEZÜGEN
Synthetische Stoffe können sich bei Reibung mit Bekleidungstextilien statisch aufladen. Dieses Aufladen von Bezügen ist eine Folgeerscheinung modern beheizter Wohnräume. Durch die Zentralheizungen in Verbindung mit „dichten" Fenstern wird die relative Luftfeuchtigkeit im Raum auf 30% bis 40% vermindert; dadurch ist eine natürliche elektrostatische Entladung nicht möglich. Empfohlenes Raumklima ca. 45 – 55 % relative Luftfeuchtigkeit bei 18° bis 21°Celsius Raumtemperatur.
In lang anhaltenden Heizperioden trocknen die Bezüge stark aus und laden sich statisch auf. In solchen Fällen muss für die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit gesorgt werden, z. B. durch Topfpflanzen, Auflegen von feuchten Tüchern auf den Heizkörper, Raumluftbefeuchter oder durch Besprühen der Garnitur mit Antistatikspray. Beachten Sie bitte, dieses Spray zunächst an einer verdeckten Stelle auszuprobieren, um die Stoffverträglichkeit zu prüfen!

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